Wenn Du das nächste Mal bei einem unserer Konzerte dabei bist, das Licht plötzlich erlischt, nur noch vager Kerzenschein zu erkennen ist und sich Rico vorne im gedimmten Licht positioniert, dann weißt du: jetzt kommt die Unstillbare Gier aus dem Musical Tanz der Vampire. Was für ein atmosphärischer Song und eines der absoluten Highlights unserer Shows. 

Am Ende des Songs singt Rico:

"Doch die wahre Macht, die uns regiert, ist die schändliche, verzehrende, zerstörende und ewig unstillbare Gier."

Tanz der Vampire 

Damals, als der Song von Jim Steinman geschrieben wurde, war die Gier wohl in aller Munde. Doch hat sich daran in den letzten 30 Jahren arg viel geändert? Was denkst du?

Eifersucht, Neid, Übermut … die Liste der negativen Eigenschaften, die jeder Mensch in sich trägt, ist lang. Doch gibt es wohl kaum eine Eigenschaft, die unsere heutige Gesellschaft besser beschreibt als die Gier, der Jim Steinman einen ganz besonderen Song gewidmet hat. Sie gehört zu unserem Alltag. Gier nach Ruhm, Geld, Anerkennung oder Dingen, wie dem neuesten Handy oder den angesagten, sündhaft teuren Schuhen.  

Würde nicht, würde man die Gier einfach aus unserem Leben herausnehmen, jeglicher Streit, Krieg sinnlos erscheinen? Würde dann nicht Armut oder übermäßige Verschwendung verschwinden? Wäre unser Leben nicht so viel besser und leichter? 

Ginge es nicht viel gerechter zu? Wären wir nicht von so viel weniger Dingen überhäuft, die wir gar nicht brauchen? Würden wir nicht viel mehr Entscheidungen mit dem Herzen treffen und nicht mit unserem Kopf? 

Du findest, das ist eine wagemutige Behauptung? Aber du musst zugeben, ein kleiner Funke Wahrheit steckt hinter dieser Idee… und ein noch größerer Funke Hoffnung. 

Wenn du also das nächste Mal im Konzert sitzt und Rico in die Rolle von Graf Krolock schlüpft, dann schließ deine Augen und hör auf die Worte. Lass die Musik auf dich wirken und spüre ganz tief in dich hinein … regiert die unstillbare Gier auch dich? 

Wir sind uns sicher: Auch Du hast sie. Diese eine Filmszene, die Dir seit dem Kinobesuch nicht mehr aus dem Kopf geht.

Spannung, eine plötzliche Wendung, eine dramatische Action-Szene, eine unglaubliche Aussicht oder der innige Filmkuss, auf den Du schon den ganzen Film über gewartet hast. Doch was wären diese Bilder ohne die Musik, die im Hintergrund spielt, Deine Ohren umschmeichelt und dafür sorgt, dass Du die Szene nie mehr vergisst? Musik und Bilder bilden eine Einheit und sorgen für einen bleibenden Eindruck. Der perfekte Moment.

Lass uns doch mal einen kleinen Test machen. Errätst du den Film?

Eine sich drehende Töpferscheibe ...

Und? Weißt du’s schon?

Okay. Nächster Hinweis: Sie sitzt an der Töpferscheibe und knetet den Ton in ihren Händen ...

Immer noch nicht?

Gut. Er sitzt hinter ihr ... ist aber nicht vollends zu sehen ... fast so wie ein Geist ... Ach, komm schon. Ist das dein Ernst?

Okay. Letzte Chance: Eine alte Jukebox ... und sie spielt folgenden Song ab:

„Lonely rivers flow
To the sea, to the sea
To the open arms of the sea Lonely rivers sigh
"Wait for me, wait for me"
I'll be coming home, wait for me“

Richtig! Ghost - Nachricht von Sam.

Demi Moore und Patrick Swayze in einer der romantischsten Szenen der Filmgeschichte. Was wäre diese Szene ohne den Song „Unchained Melody“, der für diese Bilder wie gemacht zu sein scheint. Einer der am meisten aufgenommenen Songs der Musikgeschichte, ein absoluter Evergreen.

Auch bei unseren Konzerten gehört der Song zu den absoluten Highlights. Es ist einfach fantastisch, wenn Ricos Ansage im Publikum für ein wohliges „Aaaaaaaaah“ sorgt und sich jeder Zuhörer auf den Song - und die Bilder im Kopf - freut.

Welche Bilder kommen dir in den Kopf, wenn du „Unchained Melody“ hörst? Hör dir gleich mal unsere Version an und genieße das Kopfkino . Viel Spaß!

„Ich bin frei, endlich frei.
Und fühl' mich wie neu geboren.
Ich bin frei, endlich frei.
Was war ist jetzt vorbei.
Hier bin ich, in dem hellem Licht.“

Diese Zeilen entstammen dem Ende des Disney-Song „Lass jetzt los“ aus dem Film „Die Eiskönigin“.

Und zugegeben, sie stecken mich an und machen mich fast ein bisschen neidisch. Altes los lassen, frei und unbeschwert neu anfangen, das klingt schon sehr verlockend. Und entspricht zudem noch dem Zeitgeist. Wer von uns hat nicht schon versucht, nach Marie Kondos Magic Cleaning Methode Haus und Wohnung zu entrümpeln und eifrig T-Shirts so gefaltet, dass sie säuberlich wie kleine Zinnsoldaten in der Schublade stehn … Sogenannte „Tiny Houses“, nicht grösser als ein Bauwagen sind ebenso im Trend wie minimalistisches, nachhaltiges Leben, das Umwelt und Menschen schont und sich dem dauernden Konsum entgegen stellt.

Ich stelle oft nach solchen materiellen „Loslass-Phasen“ fest, dass ich selbst ruhiger und strukturierter bin. Und es mir dann auch leichter fällt, in Kopf, Seele und Geist mit dem Großreinemachen fortzufahren.

„Ich lass' los, lass' jetzt los. Die Kraft sie ist grenzenlos. Ich lass' los, lass' jetzt los. Und ich schlag die Türen zu.“

Alte Verhaltensweisen überdenken, Sorgen, die man schon lange mit sich rum schleppt, mal genauer unter die Lupe zu nehmen und festzustellen, dass sie gar nicht (mehr) begründet sind.. Das tut gut und macht den Weg für Neues frei.

Jaja, denkt sich der geneigte Leser, das klingt schon gut. Ist aber nicht immer so einfach. Das empfinde ich zumindest persönlich so. Auch wenn manche Gedanken und Verhaltensweisen uns auf unserem Weg nicht wirklich helfen, sind sie doch vertraut und vermitteln uns auch eine Art von Sicherheit. Quasi der viel zitierte „Spatz in der Hand“, der „der Taube auf dem Dach“ vorgezogen wird.

Es kostet Überwindung, los zu lassen. Ein Stück frei zu fallen. Aber in den meisten Fällen fühlt es sich nachher gut an. Mutig. Selbstbestimmter.

Ein kleines bisschen  „Eiskönigin Elsa“ steckt in jedem von uns. Also los, gehen wir raus und verzaubern wir die Welt...

„Ich bin frei, endlich frei.
Und fühl' mich wie neu geboren.
Ich bin frei, endlich frei.
Was war ist jetzt vorbei.
Hier bin ich, in dem hellem Licht.“

„Du baust mich auf, so dass ich Berge erklimmen kann, du zeigst mir auf stürmischer See den Weg, ich bin stark, wenn du mich auf deinen Schultern trägst und du bringst mich dazu, mich selbst zu übertreffen.“


Wunderbare Worte, findest du nicht? Weißt du, welcher Song hier ins Deutsche übersetzt wurde?

Hast Du auch diese eine Person in deinem Leben, der du alles anvertrauen kannst? 

Die dir zur Seite steht, wenn du jemanden brauchst? Die dir manchmal einfach nur zuhört und dich erzählen lässt? Ein Freund, der dich ermutigt, die für dich richtigen Dinge zu tun? Ein Vertrauter, der genau weiß, was dir gut tut und was nicht?

Es gibt wohl kaum ein größeres Glück als so jemanden an seiner Seite zu wissen. Und manchmal braucht es nichts weiter als Ruhe, einen Freund und Zeit, um einfach über alles zu sprechen. 

Josh Groban singt in seinem Song „You raise me up“ von eben diesem Glück. 

Wir haben „you raise me up“ seit langer Zeit im Programm, da er nicht nur ein Gänsehaut-Garant ist, sondern diese wunderbare Message trägt: das große Glück der Freunschaft und Liebe. 

Hier ist für Dich „You raise me up“. Und wenn Du magst, schicke diesen Link doch einfach an alle Personen, die für dich das große Glück verkörpern. Freude zu teilen, ist doch auch ein ganz großes Glück. 

Wöchentlicher LoveLetter

Vielleicht kennst Du es auch, dass Du Dich immer wieder kurz vor Silvester innerlich verpflichtet fühlst, Dir etwas für das neue Jahr vorzunehmen. Ohhhh, wir kennen das sehr gut. Allerdings haben wir mittlerweile gelernt, dass Vorsätze unserer Erfahrung nach für uns überhaupt nichts bringen. "Ich nehme mir vor, mehr Sport zu machen". Wenn ich letztes Jahr eine Liegestütze gemacht habe und dieses Jahr dann zwei mache, habe ich ja mehr Sport gemacht :))

Wir haben gemerkt, dass wir Dinge nur dann umsetzen, wenn das Ergebnis ganz konkret messbar ist. Deshalb haben wir uns für 2019 dazu verpflichtet, regelmäßig mit Dir in Kontakt zu sein; und zwar wöchentlich. Das ist uns eine absolute Herzensangelegenheit. Deshalb wirst Du nun jede Woche etwas Spannendes von Voice4you lesen, hören und/oder sehen. Freu dich darauf! Von emotional bis lustig wird alles dabei sein. Apropos lustig …

Von emotional bis lustig

Eine weitere unserer Verpflichtung ist: Alle zwei Wochen machen wir eine Videokonferenz, in der wir unsere Konzerte und LoveLetter-Inhalte planen. Wie Du oben auf dem Bildschirmfoto unschwer erkennen kannst, war unsere gestrige Konferenz wie immer sehr lustig :)) 

Ausblick

Wenn Du Dich fragst, wer denn eigentlich der sympathische junge Mann unten rechts ist und warum denn nur fünf und nicht – wie auf der Bühne – sechs Personen zu sehen sind, dann sei jetzt schon mal auf den nächsten LoveLetter gespannt.