„Ich hatte die beste Zeit meines Lebens!“ 

Wie oft hast Du diese Worte schon gehört? Und in welchen besonderen Momenten? Welche besondere Person hat Dir diese Worte ins Ohr geflüstert? Wenn Du zu den glücklichen Leuten gehörst, die diesen Satz entweder des Öfteren gesagt bekommen haben oder vielleicht sogar selbst gesagt haben, dann schätze Dich glücklich. Wie wunderbar ist es, im Nachhinein zu spüren, dass man in diesem Moment gerade absolutes Glück empfindet oder man weiß, dass eine grandiose Zeit zu Ende geht?! 

Gleichzeitig trauert man vielleicht viel zu oft den großen Momenten nach, anstatt sie einfach im Herzen zu behalten und sich selbst zu sagen: „Ich hatte die beste Zeit meines Lebens!“. So wunderschön der Satz auch klingt, hoffen wir doch auch insgeheim auf viele weitere Glücksmomente wie diesen. Momente, in denen wir Zeit mit anderen Menschen teilen und daraus etwas Großartiges entstehen lassen. 

Der Song „Time of my life“ ist nicht nur ein Kopfkino-Garant (wir hatten schon einmal von großen Kopfkino-Momenten berichtet) sondern spricht uns allen aus dem Herzen. Auf der Bühne Musik für Dich machen zu dürfen, den Applaus von hunderten Menschen aufzusaugen, besondere Momente entstehen zu lassen und zusammen viele Glücksmomente zu erleben … das ist etwas ganz sensationelles. 

Insofern haben wir alle während den Konzerten unsere ganz eigene „Time of our life“. Und besonders mit diesem Song, den wir in unserer ganz eigenen Art und Weise interpretieren, wollen wir dieses Gefühl mit dem Publikum teilen. Wie toll ist es, dass wir noch viele Konzerte im Kalender stehen haben. Und vielleicht steht bei Dir da ja ab sofort nicht mehr „Voice4you Konzert“, sondern „die Zeit meines Lebens“. 

Auf dass wir noch unzählige beste Zeiten in unserem Leben erleben. 

Zugegeben, nicht alle Voice4you Bandmitglieder haben die 80er Jahre schon musiksozialisiert erlebt, aber es gibt wohl kaum jemand, der diesen Song nicht schon mal in dem einen oder anderen Liebeskummer auf Dauerschleife gehört hat.

„Nothing to win and nothing left to lose ...“
„Nichts zu gewinnen und nichts mehr zu verlieren ...“

Das Gefühl, wider besseren Wissens an etwas fest zuhalten, was einem nicht gut tut, kennen wir wohl alle. Ob es eine unglückliche Liebesbeziehung wie in diesem wunderschönen Song ist oder Verhaltensweisen oder gar Dinge, die einen nicht los lassen-manchmal fällt eine klare Entscheidung schwer.

Uns hat das Thema wohl beschäftigt, denn dieser U2-Klassiker ist schon seit ziemlich langer Zeit im Voice4you-Repertoire zu finden und durfte somit in unserer Glanzlichter Sammlung nicht fehlen.

Ich kann mich noch sehr gut an die Stimmung im Tonstudio erinnern, als „With or without you“ an der Reihe war. Ehrlich gesagt, waren die Aufnahmen eine ziemliche Gefühls-Achterbahn. Live auf der Bühne entsteht bei diesem Song schnell eine Art Sog. Es fiel uns immer leicht, diese Dynamik aufzubauen und bis zum Schluss durchzuhalten. Im Studio ist es manchmal nicht ganz leicht, die gleiche Stimmung zu transportieren, die ein Song live hat.

„With or Without You, with or without you
I can´t live with or without you."

... ich kann nicht mit Dir, aber auch nicht ohne Dich leben ...

Diese Zerrissenheit wollte sich zumindest in meinem Gesang erst mal nicht einstellen. Aber nach zahllosen Versuchen war ich endlich verzweifelt genug, dass man es auch meiner Stimme anhörte.

Dann kam der lustige Teil - wir haben sangestüchtige Kollegen und Freunde eingeladen und nahmen den gospelchorartigen Schluss des Song auf. Das war großer Spaß. Schicht für Schicht nahm der „With or Without You“ Gestalt an.

Und als dann Thomas Roth sein Sopransaxofon ansetze und die ersten Takte dieser unglaublich bittersüßen Melodie spielte, stellte sich die Gänsehaut ein und wir wussten, dass dieses Stück sehr wohl ein Glanzlicht ist.

Wir wünschen Dir noch wundervolle sonnige Herbstwochen!

Auf bald und alles Liebe!

He, liebe Voice4you-Freunde, die letzte Woche haben wir sehr genossen. Gleich zwei Konzerte an zwei aufeinander folgenden Tagen!

Unser Mann am Bass Steffen Knauss holte uns in seine Heimat im Herzen der
schwäbischen Alb. Im Rahmen seiner Alb Live Konzerte (die übrigens alle einen Besuch
wert sind - Infos gibt es hier) spielten wir am Donnerstag im alten Postamt in Blaubeuren und am Freitag im alten Rathaus in Laichingen. Diese Konzerte fanden im ganz kleinen Rahmen mit jeweils nur ca 90 Besuchern in wirklich schönen Locations statt.


Platz ist in der kleinsten Hütte ;-)

Als wir am Nachmittag alle nacheinander in dem schönen Alb-Städtchen ankamen
wurden wir schon sehr herzlich von Ilse Fischer-Giovante von der Volkshochschule
empfangen, die durchführender Veranstalter der zwei Konzerte war.

Nach einem Blick in das liebevoll restaurierte Gebäude wurde klar: Es wird kuschelig.
In voller Besetzung haben wir normalerweise noch Stefan, unseren Lichttechniker dabei
und dann haben wir kein Problem, mit unfassbar vielen Dingen richtig große Bühnen zu
füllen. Hier mussten ein paar Quadratmeter am Ende des Raumes reichen.

Aber als der Soundcheck beendet war, regte sich schon deutlich die Vorfreude aufs
Konzert. Das lag mitunter auch an der liebevollen Versorgung durch Ilse und ihre
fleißigen Helferlein, die wirklich alles dafür taten, dass wir uns rundum wohl fühlten.


Gänsehaut für die Band

Dann ging es endlich los. Als wir durch die Stuhlreihen im gut gefüllten Postamt liefen
merkten wir, dass das wohl ein besonderer Abend wird- im besten Sinne hautnah.
Fast jede Regung im Gesicht der Zuhörer sehen zu können ist zunächst mal ungewohnt
und dann wunderbar. Was für eine schöne Erfahrung, die wir da gemeinsam mit Euch
machen durften.


Hautnah, die Zweite

Umso besser, dass es am nächsten Tag gleich weiter ging nach Laichingen, wo uns
diesmal neben Ilse auch noch Marion König, die Leiterin der Stadtbücherei erwartete.
Das alte Rathaus in Laichingen ist wirklich ein wunderschöner Veranstaltungsort, ein
mehr als passender Rahmen für ein Hautnah Konzert, den wir mit unseren zahlreichen
Kerzen noch das Voice4you-Ambiente verpassten.

Und ein paar Stunden später begrüßten wir ein durchaus bunt gemischtes Publikum, die
offenbar auch gespannt waren, was Sie erwartet. Wir hatten einen wirklich höchst vergnüglichen Abend - selten ist beim Konzert so viel Austausch mit dem Publikum möglich. Hautnah eben. Vielen Dank noch einmal an alle, die da waren und natürlich an Steffen Knauss, Ilse Fischer-Giovante und Marion König. Hier noch der Link zu unserem Video-Zusammenschnitt der beiden Hautnah-Konzerte.


Alles Liebe, geniesst die wunderschönen goldenen Herbsttage und vielleicht bis
bald!

Wenn Du das nächste Mal bei einem unserer Konzerte dabei bist, das Licht plötzlich erlischt, nur noch vager Kerzenschein zu erkennen ist und sich Rico vorne im gedimmten Licht positioniert, dann weißt du: jetzt kommt die Unstillbare Gier aus dem Musical Tanz der Vampire. Was für ein atmosphärischer Song und eines der absoluten Highlights unserer Shows. 

Am Ende des Songs singt Rico:

"Doch die wahre Macht, die uns regiert, ist die schändliche, verzehrende, zerstörende und ewig unstillbare Gier."

Tanz der Vampire 

Damals, als der Song von Jim Steinman geschrieben wurde, war die Gier wohl in aller Munde. Doch hat sich daran in den letzten 30 Jahren arg viel geändert? Was denkst du?

Eifersucht, Neid, Übermut … die Liste der negativen Eigenschaften, die jeder Mensch in sich trägt, ist lang. Doch gibt es wohl kaum eine Eigenschaft, die unsere heutige Gesellschaft besser beschreibt als die Gier, der Jim Steinman einen ganz besonderen Song gewidmet hat. Sie gehört zu unserem Alltag. Gier nach Ruhm, Geld, Anerkennung oder Dingen, wie dem neuesten Handy oder den angesagten, sündhaft teuren Schuhen.  

Würde nicht, würde man die Gier einfach aus unserem Leben herausnehmen, jeglicher Streit, Krieg sinnlos erscheinen? Würde dann nicht Armut oder übermäßige Verschwendung verschwinden? Wäre unser Leben nicht so viel besser und leichter? 

Ginge es nicht viel gerechter zu? Wären wir nicht von so viel weniger Dingen überhäuft, die wir gar nicht brauchen? Würden wir nicht viel mehr Entscheidungen mit dem Herzen treffen und nicht mit unserem Kopf? 

Du findest, das ist eine wagemutige Behauptung? Aber du musst zugeben, ein kleiner Funke Wahrheit steckt hinter dieser Idee… und ein noch größerer Funke Hoffnung. 

Wenn du also das nächste Mal im Konzert sitzt und Rico in die Rolle von Graf Krolock schlüpft, dann schließ deine Augen und hör auf die Worte. Lass die Musik auf dich wirken und spüre ganz tief in dich hinein … regiert die unstillbare Gier auch dich? 

Wir sind uns sicher: Auch Du hast sie. Diese eine Filmszene, die Dir seit dem Kinobesuch nicht mehr aus dem Kopf geht.

Spannung, eine plötzliche Wendung, eine dramatische Action-Szene, eine unglaubliche Aussicht oder der innige Filmkuss, auf den Du schon den ganzen Film über gewartet hast. Doch was wären diese Bilder ohne die Musik, die im Hintergrund spielt, Deine Ohren umschmeichelt und dafür sorgt, dass Du die Szene nie mehr vergisst? Musik und Bilder bilden eine Einheit und sorgen für einen bleibenden Eindruck. Der perfekte Moment.

Lass uns doch mal einen kleinen Test machen. Errätst du den Film?

Eine sich drehende Töpferscheibe ...

Und? Weißt du’s schon?

Okay. Nächster Hinweis: Sie sitzt an der Töpferscheibe und knetet den Ton in ihren Händen ...

Immer noch nicht?

Gut. Er sitzt hinter ihr ... ist aber nicht vollends zu sehen ... fast so wie ein Geist ... Ach, komm schon. Ist das dein Ernst?

Okay. Letzte Chance: Eine alte Jukebox ... und sie spielt folgenden Song ab:

„Lonely rivers flow
To the sea, to the sea
To the open arms of the sea Lonely rivers sigh
"Wait for me, wait for me"
I'll be coming home, wait for me“

Richtig! Ghost - Nachricht von Sam.

Demi Moore und Patrick Swayze in einer der romantischsten Szenen der Filmgeschichte. Was wäre diese Szene ohne den Song „Unchained Melody“, der für diese Bilder wie gemacht zu sein scheint. Einer der am meisten aufgenommenen Songs der Musikgeschichte, ein absoluter Evergreen.

Auch bei unseren Konzerten gehört der Song zu den absoluten Highlights. Es ist einfach fantastisch, wenn Ricos Ansage im Publikum für ein wohliges „Aaaaaaaaah“ sorgt und sich jeder Zuhörer auf den Song - und die Bilder im Kopf - freut.

Welche Bilder kommen dir in den Kopf, wenn du „Unchained Melody“ hörst? Hör dir gleich mal unsere Version an und genieße das Kopfkino . Viel Spaß!

„Ich bin frei, endlich frei.
Und fühl' mich wie neu geboren.
Ich bin frei, endlich frei.
Was war ist jetzt vorbei.
Hier bin ich, in dem hellem Licht.“

Diese Zeilen entstammen dem Ende des Disney-Song „Lass jetzt los“ aus dem Film „Die Eiskönigin“.

Und zugegeben, sie stecken mich an und machen mich fast ein bisschen neidisch. Altes los lassen, frei und unbeschwert neu anfangen, das klingt schon sehr verlockend. Und entspricht zudem noch dem Zeitgeist. Wer von uns hat nicht schon versucht, nach Marie Kondos Magic Cleaning Methode Haus und Wohnung zu entrümpeln und eifrig T-Shirts so gefaltet, dass sie säuberlich wie kleine Zinnsoldaten in der Schublade stehn … Sogenannte „Tiny Houses“, nicht grösser als ein Bauwagen sind ebenso im Trend wie minimalistisches, nachhaltiges Leben, das Umwelt und Menschen schont und sich dem dauernden Konsum entgegen stellt.

Ich stelle oft nach solchen materiellen „Loslass-Phasen“ fest, dass ich selbst ruhiger und strukturierter bin. Und es mir dann auch leichter fällt, in Kopf, Seele und Geist mit dem Großreinemachen fortzufahren.

„Ich lass' los, lass' jetzt los. Die Kraft sie ist grenzenlos. Ich lass' los, lass' jetzt los. Und ich schlag die Türen zu.“

Alte Verhaltensweisen überdenken, Sorgen, die man schon lange mit sich rum schleppt, mal genauer unter die Lupe zu nehmen und festzustellen, dass sie gar nicht (mehr) begründet sind.. Das tut gut und macht den Weg für Neues frei.

Jaja, denkt sich der geneigte Leser, das klingt schon gut. Ist aber nicht immer so einfach. Das empfinde ich zumindest persönlich so. Auch wenn manche Gedanken und Verhaltensweisen uns auf unserem Weg nicht wirklich helfen, sind sie doch vertraut und vermitteln uns auch eine Art von Sicherheit. Quasi der viel zitierte „Spatz in der Hand“, der „der Taube auf dem Dach“ vorgezogen wird.

Es kostet Überwindung, los zu lassen. Ein Stück frei zu fallen. Aber in den meisten Fällen fühlt es sich nachher gut an. Mutig. Selbstbestimmter.

Ein kleines bisschen  „Eiskönigin Elsa“ steckt in jedem von uns. Also los, gehen wir raus und verzaubern wir die Welt...

„Ich bin frei, endlich frei.
Und fühl' mich wie neu geboren.
Ich bin frei, endlich frei.
Was war ist jetzt vorbei.
Hier bin ich, in dem hellem Licht.“

„Du baust mich auf, so dass ich Berge erklimmen kann, du zeigst mir auf stürmischer See den Weg, ich bin stark, wenn du mich auf deinen Schultern trägst und du bringst mich dazu, mich selbst zu übertreffen.“


Wunderbare Worte, findest du nicht? Weißt du, welcher Song hier ins Deutsche übersetzt wurde?

Hast Du auch diese eine Person in deinem Leben, der du alles anvertrauen kannst? 

Die dir zur Seite steht, wenn du jemanden brauchst? Die dir manchmal einfach nur zuhört und dich erzählen lässt? Ein Freund, der dich ermutigt, die für dich richtigen Dinge zu tun? Ein Vertrauter, der genau weiß, was dir gut tut und was nicht?

Es gibt wohl kaum ein größeres Glück als so jemanden an seiner Seite zu wissen. Und manchmal braucht es nichts weiter als Ruhe, einen Freund und Zeit, um einfach über alles zu sprechen. 

Josh Groban singt in seinem Song „You raise me up“ von eben diesem Glück. 

Wir haben „you raise me up“ seit langer Zeit im Programm, da er nicht nur ein Gänsehaut-Garant ist, sondern diese wunderbare Message trägt: das große Glück der Freunschaft und Liebe. 

Hier ist für Dich „You raise me up“. Und wenn Du magst, schicke diesen Link doch einfach an alle Personen, die für dich das große Glück verkörpern. Freude zu teilen, ist doch auch ein ganz großes Glück. 

Es gibt einige wenige Songs, die schaffen es auf wundersame Weise, sich wieder und immer wieder in unser Programm zu „schmuggeln“. Sie sind einfach zu bedeutsam, zu gut, zu vertraut, um sie tatsächlich einmal bei einem Konzert nicht zu spielen. Oder wir verknüpfen einfach zu viele tolle Erinnerungen mit einem Lied, so dass es uns nicht im Traum einfällt, es einmal nicht zu performen.

Du kennst das sicher auch: da läuft dieser eine Song und sofort ploppen Bilder, Gesichter oder ganze Erlebnisse auf. So geht es uns mit „Never ending story“. Ein absoluter Evergreen in unserem Repertoire, der bei uns allen wunderbare Erinnerungen hervorruft, sobald auch nur die ersten Töne erklingen. 

Die Erinnerungen, die der Song bei den Menschen hervorruft, sind dabei natürlich total unterschiedlich. Klar, manche verbinden mit dem Song den Film „Die unendliche Geschichte“ und sehen sofort den Flughund Fuchur vor sich, auf dessen Rücken Bastian durch die Luft schwebt. Andere wiederum katapultiert der Song direkt zurück in die 80er Jahre. Und wieder andere erinnern sich an das erste Voice4you Konzert, wo sie unsere eigene Interpretation des Songs gehört haben. 

Hey, wie wäre es mit einer kleinen Fantasiereise? Unten in dem Video kannst du dir unsere Version von „Never ending Story“ anhören. Und wohin die Reise auch immer für dich gehen mag:  Wir würden uns freuen, wenn du uns erzählst, welche Bilder in deinem Kopf auftauchen und woran du dich erinnerst, wenn du die Augen schliesst und die Musik auf dich wirken lässt. 

Gute Reise!

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"Ich bin nicht gescheitert. Ich habe 10.000 Wege entdeckt, die nicht funktioniert haben."

- Thomas Alva Edison -


Hier schreibt Dir Cordula. Kennst Du das auch? Ein wichtiges Ereignis steht vor der Tür und du malst Dir unzählige Male aus, wie toll alles wird und wie Du Dich fühlen wirst, wenn es geschafft ist? Und dann kommt der Tag … und nichts klappt? Wie geht man damit um? Einfach aufstehen, abklopfen und weiter machen oder Wunden lecken und analysieren?

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Es zählen sichtbare Ergebnisse und meist interessiert nicht der Weg dorthin. Aber was ist, wenn wir uns zugestehen, dass manch gutes Ergebnis die Folge von zahlreichen Misserfolgen ist?

Diese Frage beschäftigt mich als Bühnenmensch schon lange. Jedes mal, wenn ich mich wahnsinnig auf ein Konzert gefreut habe und je schöner ich mir alles vorgestellt habe, desto größer war die Chance, dass mir Fehler unterliefen.

Wenn ich aber unvoreingenommen auf die Bühne gehe und mir nicht vornehme, perfekt zu sein sondern mit offenen Augen und Herzen wach zu sein und den Moment zu genießen und mir Fehler zugestehe, bin ich in den meisten Fällen viel zufriedener mit dem Ergebnis.

Natürlich üben wir das Scheitern auch viel lieber im Proberaum hinter geschlossenen Türen … wie man in dem kurzen Video aus der letzten Probe sieht :)

Aber das Scheitern zuzulassen und auch Dinge zu riskieren, die weg vom sicheren Terrain führen, gehört zu einem guten Konzert dazu. Wir werden sicher noch manch lustige und auch frustrierende Erlebnisse im Proberaum und auf der Bühne haben. Aber alles, was wir daraus lernen, macht einen Abend mit Voice4you aus.

Diese Woche wollen wir Dich an unseren kreativen Prozessen teilhaben lassen :) Eine unserer Leidenschaften ist es, besondere, einzigartige Versionen bekannter Songs zu erarbeiten. Sehr bald beginnt wieder eine intensive Probenphase und wir freuen uns auf diese wunderschöne Aufgabe, eigne Voice4you Kreationen zu entwickeln. Die ersten Ideen liegen schon auf dem Tisch.

Aber wir fragen uns … was sagst Du? Hast Du einen Lieblingssong, den wir auf unsere Art und Weise umsetzen könnten? Was sollten wir Deiner Meinung unbedingt mal probieren?

Wir würden uns tierisch über einen kleinen Impuls von Dir freuen. Denn Deine Meinung ist uns wichtig. Was magst Du als Besucher so richtig gerne? Wir sind mega neugierig auf Deinen Vorschlag. Vielleicht bringst Du uns auf einen wunderbaren Gedanken, den wir ohne Dich wohl nie gehabt hätten. Schreib uns doch einfach auf diese E-Mail zurück.

Im Video eine kleine Anregung aus unserem aktuellen Album "Glanzlichter". Unsere neue Version vom Voice4you Klassiker "The time of my life" ;) Wir freuen uns auf Deine Nachricht.

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